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Was ist BARF

Was ist BARF

Ein der Natur nachempfundenes Fütterungskonzept

RO-BER Industrieroboter GmbH

BARF ist...

eine biologisch artgerechte Rohfleischfütterung nach dem Beutetierprinzip

Der Wolf ist nachweislich der Vorfahre unserer Haushunde, daher werden sie biologisch gesehen der Spezies des Wolfs  (Canis lupus familaris) zugeordnet.

Wölfe sind Raubtiere und als Carnivore Fleischfresser ernähren sie sich von Beutetieren die sie nahezu vollständig fressen. Sie nehmen dabei den Mageninhalt mit auf, welcher überwiegend aus pflanzlicher Nahrung in Form von Gräsern, Kräutern und Beeren besteht. 

 

 

Barf ist...

 

Tiger frisst Beutetier, gesund und artgerecht für Katzen

Die Katze stammt nach der heute gängigne Meinung von den Vorfahren verwandter Formen katzenartiger Raubtiere ab. Sie sind nahezu auf allen Kontinenten verbreitet und ausschließliche Fleischfresser.

Sie werden in Großkatzen wie beispielsweise Tiger, Löwen, Puma, Gepard und Leoparden und in Kleinkatzen wie Wildkatze, Luchs und Ozelot eingeteilt.  Biologisch gesehen werden sie daher den Feloidea zugeordnet.

Was ist also naheliegender unsere Hauskatze ebenfalls nach dem Beutetierprinzip und der natürlichen Nahrung ihrer goßen Verwandten Jäger zu ernähren. 

Bei BARF handelt es sich

UM EINE FÜTTERUNGSMETHODE BEI DER DIE RATIONEN AUS ROHEN ZUTATEN ZUSAMMEN GESTELLT WERDEN.

Ziel und Form dieser Ernährung ist es, den Hund bzw. die Katze so naturnah wie möglich zu füttern. Folglich kann nur Futter gesund sein was der natürlichen Nahrung eines Tieres entspricht. Bei der Zusammenstellung der Ration orientiert man sich am Beutetier. BARF wird deshalb auch gerne als „Beutetier-Konzept“ bezeichnet, was ich als Ernährungsberaterin auch wesentlich passender finde.

Die Zusammensetzung aus rohem Fleisch, vorwiegend durchwachsenes Muskelfleisch, Innereien und Knochen sowie Gemüse, Obst und ausgewählten Futterzusätze wie z. B. Fischöl, Eier oder Seealgen haben sich in vielerlei Hinsicht positiv bewährt. Neben Hunden sind wie bereits erwähnt auch unsere Hauskatzen Fleischfresser. Bei Ihnen besteht der Anteil überwiegend aus tierischen Quellen denn sie können pflanzliche Bestandteile kaum verdauen und benötigen daher sogar einen Anteil von 95-98% aus tierischen Komponenten. 

Katzen und Hunde
Katzen und Hunde

Bei Hunden hingegen liegt der tierische Anteil zwischen 70-80 %. Die biologisch artgerechte Rohfütterung ist also die perfekte Ernährungsform für Ihren Vierbeiner. Ob Hund oder Katze, jung, alt oder mit speziellen Bedürfnissen – mit einer BARF Ernährung versorgen Sie Ihr Haustier mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen die im industriell gegarten Fertigfutter bereits verloren gegangen sind.

 

Was bedeutet BARFen?

BARF steht eignetlich für „Born-Again Raw Feeder“, also „wiedergeborene Rohfütterer“. Heute wird diese Art der Fütterung in Deutschland Umgangssprachlich als „biologisch artgerechte Rohfütterung“ bezeichnet und sagt im Grunde aus, dass unsere fleischfressenden Haustiere mit rohem Fleisch gefüttert werden. Inspiration fand diese Bewegung an den Fressgewohnheiten von Wildhunden, weshalb das BARFen zuerst nur für Hunde angewandt wurde. BARFen ist also die natürlichste Art und Weise der Ernährung.

Im Vergleich zu herkömmlichen Fertigfutter sind hier KEINE Haltbarmacher, Geschmacksverstärker und unnötige Getreiderationen oder Zucker als "Sattmacher" zugesetzt. Tiefgeforene Rationen können sogar für bis zu 12 Monate problemlos im Gefrierschrank gelagert werden.

Aufteilung einer BARF-Ration

In diesem Diagramm sehen Sie eine beispielhafte Aufteilung anhand eines gesunden Hundes.

Die Verteilung wird üblicherweise mit 80% tierischen Anteil und 20% pflanzlichen Anteil vorgenommen, die Werte können allerdings je nach Futterplan und Zusammenstellung etwas variieren. 

Bei der Berechnung und Zusammenstellung der Ration müssen natürlich spezielle Gesichtspunte für den Hund oder die Katze berücksichtigt werden. Daher benötige ich vor der Erstellung eines individuellen BARF-Futterplanes einen ausführlichen Anamnesebogen der mir, als Ernährunsberaterin, eventuelle Defizite aufzeigt, welche über den neuen BARF-Plan ausgeglichen werden müssen. 

Bei einer Katze sieht diese Aufteilung entsprechnd anders aus und sollte daher unbedingt von einem zertifizierten Ernährungsberater zusammengestellt und überprüft werden. 

 

Komponenten einer BARF-Ration

In folgendem Diagramm sehen sie die beispielhafte Aufteilung der tierischen und pflanzlichen Komponenten anhand eines gesunden Hundes.

Die Berechnung der jeweiligen Anteile werden dem zuvor gezeigten Diagramm von 80% tierischem Anteil und  20% pflanzlichen Anteil zugrundegelegt. 

Üblicherweise wird der tierische Anteil in Muskelfleisch, Blättermagen/Pansen, Innereien und Knochen aufgeteilt. Der pflanzliche Anteil wird in Gemüse und Obst unterteilt. Jedoch erfordern bestimmte Kranheitsbilder und Symptomverläufe spezielle Aufmerksamkeit und individuelle Anpassungen, daher ist dies durch verschiedene Paramenter genaustens zu prüfen und entsprechende Änderungen durchzuführen. 

CaNi´s BARF Beratung - Was ist BARF

Die Aufteilung der einzelnen Komponenten orientiert sich am Beutetier

Barf bei...

Welpen und Hunden 

Für die BARF-Ernährung bei Hunden gilt eine andere Zusammensetzung als für Katzen. Sie ist so zusammengestellt, dass die natürlichen Bedürfnisse des Hundes gestillt werden. Dabei wird nicht nur wie oben erwähnt Fleisch gefüttert. Für Welpen ist es neben der wertvollen Muttermilch nach dem anfüttern auch eine natürliche Ernährung. Gerade in der Wachstumsphase sind Hunde auf eine gesunde Ernährung angewiesen, um sich prächtig korrekt und ohne Defizite entwickeln zu können. Allerdings unterscheidet sich die Zusammensetzung des Futters ein wenig von dem des erwachsenen Hundes.

Ab der 4. Lebenswoche können Welpen bereits gebarft werden. Die Rohfleischfütterung geht somit perfekt auf den erhöten Eiweiß- und Calciumbedarf in dieser Zeit ein. Ein flüssiger Brei oder gewolftes Fleisch kann am Anfang sehr gut verabreicht werden und wird nach und nach auf Stückiges Fleisch umgestellt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass meine Welpen (Dalmatiner) mit der 8. Woche bereits kleineres stückiges Fleisch fressen können - und sie lieben es. 

Kitten und Katzen

Für Katzen hingegen sieht BARF etwas anders aus, dabei erfolgt die Fütterung nur mit einer sehr geringen Menge an Gemüse. Sie dient in diesem Fall als Ballaststoffversorgung um die Verdauung anzuregen. Ansonsten wird auch hier das Futter mit Knochen, Fisch und Taurin angereichert um eine optimale Versorgung für Ihren Stubentiger zu gewährleisten. 

Auch Kitten können bereits ab der 4.  Wochen mit BARF versorgt werden. Sie benötigen eine ebenso erhöhte Calciumzufuhr, zusätzlich ist die Versorgung mit Phosphor, Eisen, Vitamin D, E, B und Taurin ebenso von nöten. Kitten benötigen in der Wachstumsphase viel mehr Nahrung als eine ausgewachsene Katz, was völlig normal ist und zu einer guten Entwicklung beiträgt.

speziellen Bedürfnissen

Allergische Tiere und Tiere die Krankheiten aufweisen sind auf eine spezielle Fütterung angewiesen.  Mit BARF kann man somit sehr viel kontrollierter füttern. Sie können folglich genau ausschließen und kontrolieren welche Bestandteile dem Hund oder Ihrer Katze gut bekommen und welche nicht.

Viele Hunde und Katzen leiden mittlerweile an Futtermittelunverträglichkeiten oder Allergien und oft wird das Problem von den Besitzern nicht richtig erkannt. Doch oft sprechen schon kleinste Anzeichen dafür...

  • Juckreiz
  • Schlechtes Haarkleid
  • Ekzemartige kahle Stellen
  • Aufgebissene und verfärbte Pfoten und Haut
  • Unregelmäßige Verdauung
  • Blähungen
  • Durchfall
  • häufiges Erbreche

Weitere Gesundheitliche Aspekte wo BARF in betracht kommt

  • Übergewicht: In Deutschland ist jeder zweite Hund und jede dritte Katze zu dick. Das führt oftmals zu gravierenden Erkrankungen und verkürzt die Lebenserwartung enorm. Verhelfen Sie Ihrem Tier mit einer gesunden Diät und einem ausgewogenem Bewegungsprogramm zurück zum Idealgewicht.

  • Diabetes: Während Hunde meist am Typ I erkranken, sind Katzen häufig vom Typ II betroffen. Gerade bei Diabetes ist die Ernährung von imenser Bedeutung. Beugen Sie mit einer artgerechten Rohfütterung vor oder unterstützen Sie Ihr krankes Tier

  • Arthrose: Eine Umstellung auf rohes Futter wird meist sofortige Besserung bringen. Die naturbelassene Nahrung versorgt das Gelenk optimal mit Nährstoffen. Kräuter und natürliche Nahrungsergänzungsmittel wirken entzündingshemmend und lindern Schmerzen.

  • Verdauung: Leidet Ihr Tier unter Durchfall, Verstopfung oder Blähungen, dann sollten Sie seine Ernährung überdenken! Eine auf Frischfleisch basierende Nahrung bringt schnelle Linderung. Bei Analdrüsenverstopfungen oder -entzündungen kann ebenfalls eine Futterumstellung auf BARF angebracht sein.
     
  • Allergien und Futtemittelunverträglichkeiten: Eine Ausschlussdiät ist das Mittel der Wahl. Mit ihr können allergene Lebensmittel für Ihr Tier erkannt und gemieden werden. Die Ausschlussdiät ist indiziert um herauszufinden welche Futterbestandteile das Tier tatsächlich nicht verträgt. Folglich wird das neue Futter für Ihr Tier so zusammengestellt, dass Ihr Hund oder Ihre Katze genug Energie, Nähr- und Vitalstoffe erhält, aber auch keine weiteren Allergene über das neue Futter aufnimmt. Frische und unbelastete Nahrung hilft Symptome zu mildern. Von größter Bedeutung ist hier die korrekte Durchführung der Ausschlussdiät. 

 

Klischee´s gegenüber BARF

Mittlerweile ist das BARFen immer mehr verbreitet, doch die Vorurteile halten sich hartnäckig. Es ist weder kompliziert, noch teuer, und schaden wird es Ihrem Haustier ebenfalls nicht! Behauptungen dass Bakterien im rohem Fleisch dem Tier schaden sind definitiv nicht haltbar. - oder wie hätte sonst der Wolf Generation um Generation in der Natur überlebt? Auch unsere Hunde & Katzen haben eine starke Magensäure und können dadurch  sehr sehr viel besser mit Krankheitserregern umgehen als wir Menschen.

Vorteile des BARFens

  • Natürliche und gesunde Ernährung
  • KEINE künstliche Zusatzstoffe, KEIN Zucker oder Geschmacksverstärker,
  • ALLE wichtigen Vitamine & Minerealien
  • BARF ist zu "hochwertigem Dosenfutter" günstiger
  • Perfekt abgestimmtes Futter für spezielle Bedürfnisse und Krankheiten 
  • Rohfleisch und Knochen pflegen das Gebiss (kein Zahnstein)
  • Verringertes Kotvolumen 
  • Weniger Geruchsbildung aus Maul und über das Fell
  • Weniger Parasitenbefall
  • Starkes Immunsystem
  • Starker Bewegungsaparat (Bänder, Sehnen & Muskulatur)
  • Geringere Wachstumsprobleme
  • Linderung bei Gelenkerkrankungen
  • Reduzierung von Magendrehungen
  • Gesundes, glänzendes und schönes Fell

 

 

Nachteile des BARFens

  • Muss gekühlt im Tiefkühlschrank gelagert werden
  • Es erfordert ggf. eine Umgewöhnung 
  • sorgfältige Hygiene ist Pflicht
BARF ist...

weder kompliziert, noch teuer

 Worauf warten Sie, folgen Sie ihrem Herzen und tun Sie Ihrem Tier etwas gutes.